22 Kisten Lebensmittel und 619 Euro für die Prümer Tafel

Soros HIT Kopie 2

Die Damen vom Club Soroptimist Bitburg-Prüm haben im November eine Sammlung für die Kunden der Prümer Tafel im HIT Markt durchgeführt. 22 Kisten mit Lebensmittel und 619 Euro waren das erfreuliche Ergebnis dieser Sammlung.

Die Tafel in Prüm versorgt jährlich ca. 10.000 Tafelkunden. Etwa 50 Mitarbeiter leisten hier jährlich rund 10.000 ehrenamtliche Stunden. Jeden Donnerstag und Freitag werden Waren an verschiedenen Stellen abgeholt. Alle drei Wochen geht es zur Warenbeschaffung zu Dr. Oetker in Wittlich und zur Arla in Pronsfeld. Im Jahr werden so ca. 500 Kilometer zurückgelegt. Die Tafel Prüm tauscht zudem Waren mit den Tafeln in Bitburg, Daun und Bad Münstereifel. Zur Zeit werden auch Lebensmittel für die Tafeln im hochwassergeschädigte Ahrtal abgegeben.

Das Foto zeigt Klaus-Dieter Zeeh (2.v.r.) und Jens Sternkopf (l.) von der Prümer Tafel sowie Frank Gompelmann vom HIT Markt Prüm (r.) zusammen mit Ursula Wolters (l.) und Ulla Addy vom Club Soroptimist Bitburg-Prüm bei der Übergabe der Spenden.

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16 Tage voller Aktionen,

um Gewalt gegen Frauen zu beenden

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen der Welt, sie betrifft jede dritte Frau. Geschlechtsspezifische Gewalt ist Resultat der Diskriminierung von Frauen und hat unzählige Gesichter. Sie wirkt sich auf alle Lebensbereiche von Frauen und Mädchen aus.

 
Die Kampagne „16 Days of Activism Against Gender Violence“ wurde vom Generalsekretär der UNO, Ban Ki-Moon ins Leben gerufen und beginnt am Donnerstag, 25. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen, und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte.


Während dieser 16 Tage finden weltweit Veranstaltungen und Aktionen statt, Gebäude und Wahrzeichen werden in Orange getaucht. Ziel ist es, für das Problem zu sensibilisieren und dagegen zu mobilisieren. Die Farbe Orange soll hierbei eine hellere Zukunft frei von Gewalt symbolisieren. Die Farbe Orange ist ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt und symbolisiert eine Zukunft ohne Gewalt an Frauen. Die Gleichstellungsbeauftragten im Eifelkreis wollen in diesem Jahr erstmals diese Kampagne unterstützen und den Eifelkreis orange erstrahlen lassen. Kooperationspartnerinnen sind der Soroptimist Club Bitburg-Prüm (SI), Lions Club Beda, kfd und Donum vitae.

Aktion in Prüm

In Raum Prüm verteilen die Soroptimistinnen in verschiedenen Geschäften orange Täschchen mit dem Aufdruck „Keine Gewalt an Frauen“, unter anderem bei Mode Kausen, im Baur Store, in der Berg Apotheke, im Eifel-Kino, in der Buchhandlung Hildesheim, bei Franz Müller in Niederprüm und in der Islek Apotheke in Arzfeld. Die Frauen vom SI-Club freuen sich, wenn viele orangefarbene Taschen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen auf den Straßen zu sehen sind.

Aktionen in Bitburg

In Bitburg wird die Stadthalle als sichtbares Zeichen für eine Zukunft ohne Gewalt an Frauen und Mädchen in orange erstrahlen, und es gibt einen gemeinsamen Fußmarsch mit orangen Schirmen zur Stadthalle. Einige Geschäfte sind orange dekoriert oder erleuchtet. Auch hier werden die orangefarbenen Taschen vom Si-Club Bitburg-Prüm in verschiedenen Geschäften verteilt.

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750 Notfallmappen gespendet

Da freuen sich die vier Fachkräfte der Gemeindeschwesterplus aus dem Eifelkreis zu Recht. Konnten Sie doch eine Spende von 750 neuen Notfallmappen durch Ulla Addy und Petra Kaldenbach vom SI-Club Bitburg-Prüm entgegennehmen.

Die Notfallmappe, eine Idee der Bitburger Gemeindeschwestern plus. Wenn ein Mensch ins Krankenhaus muss, ist meist Eile geboten. Gerade bei älteren Menschen kommt es häufig zu plötzlichen medizinischen Notfällen - dann ist es gut, wenn das behandelnde Personal sofort weiß, um wen es sich handelt und worauf bei diesem Patienten besonders zu achten ist.

Nicht immer sind Angehörige bei einer Einweisung dabei, um Auskunft zu erteilen, bzw. haben auch Angehörige in einer solchen Situation nicht immer alle Daten im Kopf. Wenn sie aber die Notfallmappe der GS plus haben, dann stehen Daten wie z.B. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Medikamentenplan, Befunde oder Arztbriefe und vieles mehr mit einem Handgriff direkt zur Verfügung. Die Mappe selbst ist, dank der Soroptimistinnen, selbstverständlich auch kostenlos.

Soroptimisten klein

Soroptimisten unterstützen „Haus des Willkommens“

Spende der Soroptimisten für Haus des Willkommens

Persönlicher Austausch, gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen – das hat sich das DRK Bitburg auf die Fahne geschrieben. „Aber Begegnung und Teilhabe in Zeiten einer Pandemie zu fördern, dass ist schon eine Herausforderung“, so Irmgard Mminele, Bereichsleiterin Flucht, Migration und Integration vom DRK. “Wir benötigten einen Raum, in dem auch mit Abstand Miteinander möglich war, für alle erreichbar“. Es entstand die Idee, ein leerstehendes Gebäude in Bitburg zu finden, im Rahmen von Sozialprojekten gemeinsam mit ehrenamtlich Engagierten unterschiedlichster Herkunftsländer zu renovieren und so einen Ort des Willkommens für alle mitten in der Innenstadt von Bitburg aufzubauen, um Begegnung im Alltag zu ermöglichen und leicht zu machen.

„Was mich begeistert“, so Irmgard Mminele weiter, „ist die regionale Unterstützung, die wir erfahren haben: Dank einer großzügigen Spende der Soroptimisten von 1.500 Euro konnten die Materialien für die Bodengestaltung des Raumes besorgt werden. Der Holzboden wurde mit Hilfe einer Truppe von hochmotivierten und engagierten Frauen unterschiedlichster Herkunft verlegt. „Ein Projekt das somit durch und durch für Frauenpower steht“, so Margot Hoffmann von den Soroptimisten.

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